Willkommen auf den Webseiten von VPS.system!

VPS ist der Sammelbegriff für den IT-basierten VorsorgePlan Schadstoffunfallbekämpfung, den sich alle fünf deutschen Küstenländer gemeinsam mit Unterstützung des Bundes geschaffen haben.

Der kostbarste Bestandteil dieses Systems ist das Ergebnis einer großen Datensammlung, die entlang 4.200 km deutscher Nord- und Ostseeküsten durchgeführt worden ist und die ständig aktualisiert wird.

Darin werden Informationen über die Küstenbeschaffenheit, Schutzgüter, besondere Nutzungsarten, Zufahrtmöglichkeiten für Einsatzkräfte und vieles mehr gesammelt. Weiterhin wird regelmäßig die gesamte Küste aus geringer Flughöhe fotografiert und so ein lückenloses Bild der Landschaften erstellt, welche es vor einem Öl- oder Schadstoffunfall zu schützen gilt.

Diese Daten sowie die vielfältigen Informationen über Alarmpläne, Adressen, Zuständigkeiten, Gerätestützpunkte, Standorte von Einsatzmitteln und Schiffen sowie letztlich die als 'Leitfaden Schadstoffunfallbekämpfung' bezeichnete Wissenssammlung lassen sich nicht auf der Basis von Papier nutzen, aktuell halten und verteilen. Darum entschied sich die Arbeitsgruppe der Küstenländer bereits 1998 für die Schaffung eines computergestützten Informationssystems, welches alle Informationen bündeln und in bequemer Weise für einen schnellen Zugriff bereitstellen sollte.

Dieses Informationssystem ist das VPS.system, zu welchem Sie auf dieser Website Informationen finden. Zugleich ist diese Website Anlaufpunkt für die Benutzer von VPS, die hier im Servicebereich aktuelle Informationen, Datenupdates und Nutzungshinweise finden.

Wir wünschen Ihnen einen interessanten Rundgang!

Welcome to the VPS.system website!

VPS is the collective term for the IT-based contingency plan for combating pollution accidents (VorsorgePlan Schadstoffunfallbekämpfung), which all five German coastal states have created jointly with the support of the federal government.

The most valuable component of this system is the result of a large data collection project carried out along 4,200 km of the German North Sea and Baltic Sea coasts, which is constantly being updated.

It contains information on coastal conditions, protected resources, special types of use, access routes for emergency services and much more. In addition, the entire coastline is regularly photographed from low altitude, creating a complete picture of the landscapes that need to be protected from oil or pollutant spills.

This data, along with the wide range of information on emergency plans, addresses, responsibilities, equipment bases, locations of emergency resources and ships, and ultimately the collection of knowledge known as the “Pollution Accident Response Guide”, cannot be used, kept up to date and distributed on paper. For this reason, the working group of coastal states decided back in 1998 to create a computer-based information system that would bundle all information and make it conveniently available for quick access.

This information system is the VPS.system, about which you can find information on this website. At the same time, this website is a point of contact for VPS users, who can find the latest information, data updates and usage instructions here in the service area.

We hope you enjoy your tour!

Besucheranzahl auf diesen Seiten seit Februar 2001: 

Das Projekt VPS.system

VPS.system

Die Nutzeroberfläche von VPS.system nach dem Start der Version VPS.26 in der Version für Desktop PC.
Es gibt eine weitere Version 'VPS.mini', die für kleinere Laptops und Tablets und für Touch-Bedienung optimiert ist.

Dieser Abschnitt informiert über das Gemeinschaftsvorhaben der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Küstenländer, welches die Verbesserung der Wissensbasis und der operativen Werkzeuge zur Schadstoffunfallbekämpfung im deutschen Küstenbereich zum Ziel hat.

Das zu diesem Zweck entwickelte IT-basierte Werkzeug ist die Software VPS.system.

Öl am Strand – was tun?

Vor den deutschen Küsten der Nord- und Ostsee verlaufen einige der am stärksten befahrenen Schifffahrtsrouten der Welt. Die hohe Dichte des Schiffsverkehrs verlangt wirkungsvolle Vorsorgeaufwendungen, um insbesondere die Umwelt vor den Gefahren zu schützen, die dieser Verkehr mit sich bringt.

Die Gefahr von Verschmutzungen des Meeres und der Strände mit Öl und anderen Chemikalien durch Unfälle besteht jederzeit. Deshalb haben die Umweltministerien der deutschen Küstenländer, gemeinsam mit dem Bundesminister für Verkehr, für die gesamte deutsche Nord- und Ostseeküste einen Plan erstellt, der die Bekämpfungsmaßnahmen eines Schadstoffunfalles unterstützt.

Das Gesamtprojekt ‘Vorsorgeplan Schadstoffunfallbekämpfung’ umfasst die ständige Weiterentwicklung der Konzeption des Vorsorgeplans, die Bereitstellung der technischen Voraussetzungen zu seiner Realisierung und nicht zuletzt die laufende Aktualisierung aller relevanten fachlichen Daten entlang 4.200 km deutscher Nord- und Ostseeküsten.

Die Software VPS.system ist seit dem Jahr 2000 die Umsetzung dieses Plans auf der Basis moderner Informationstechnologie. Jährlich wird sie überprüft und bei Bedarf an die sich verändernden organisatorischen und technischen Bedingungen angepasst. Die Schaffung, die Pflege und der Einsatz von VPS.system sind ein Teil der Strategie der Küstenländer und des Bundes, die an sie gestellten Erwartungen hinsichtlich der gebotenen Vorsorge für seeseitige Schadenslagen und für die Schadstoffunfallvorsorge im Bereich unserer Küsten zu erfüllen.

Die Bekämpfung von Schadstoffunfällen im Küstenbereich, in den Häfen und auf dem Meer verlangt eine ständige Einsatzbereitschaft von Personal und Geräten. Die für die Organisation der Schadstoffunfallbekämpfung verantwortlich Tätigen müssen alle wichtigen Informationen sofort bereit haben, um angemessen und effektiv reagieren zu können.

VPS.system unterstützt Vorsorge und Einsätze mit den folgenden Programm-Komponenten und Datenarten:

  • Körperschaften-, Personen-, Kontaktdaten
  • Alarmpläne aller Küstenländer und des Havariekommandos
  • Detailinformationen zur gesamten deutschen Küste
  • Detailfotos der gesamten deutschen Küste
  • Datenbank für Einsatzmittel und Geräte
  • Datenbank für Schiffe und Luftfahrzeuge
  • Leitfaden Schadstoffunfallbekämpfung und Handlungsvorschläge
  • Geografisches Informationssystem (GIS)
  • Sensitivitätskarten der küstennahen Ökosphäre im GIS
  • Ereignisarchiv, Einsatztagebuch, Routinetagebuch
  • Verfolgung des aktuellen Schiffsverkehrs über AIS-Daten im GIS
  • Driftmodellierung für Stoffe im Wasser
  • Planung, Genehmigung, Protokollierung und Controlling der jährlichen Übungen aller Bundesländer und des Havariekommandos
Partner

Bund und Küstenländer haben bereits 1975 ihre Zusammenarbeit zur Vorsorge und Bekämpfung von Ölverschmutzungen beschlossen, 1995 wurde diese Vereinbarung auf andere Schadstoffe erweitert und das Küstenland Mecklenburg-Vorpommern einbezogen.
Inzwischen sind Geräte und Schiffe für hunderte Mio. EUR beschafft und ausgerüstet worden. Ebenso wurden die erforderlichen Einsatzstrukturen geschaffen.

Die Küstenländer ergänzen dies seit 1998 mit einer Vorsorgeplanung für die gesamte deutsche Nord- und Ostseeküste einschließlich der Häfen Bremens und Hamburgs.
Alle wesentlichen einsatzrelevanten Daten wurden erhoben und in der Software VPS.system so aufbereitet, dass sie mit einer einfachen Benutzerführung aus einem geografisch orientierten Informationssystem sicher abgerufen werden können. An der Projektdurchführung sind folgend genannte Organisationen beteiligt.

Projektträger

Projektträger sind die Küstenländer und das Bundesministerium für Verkehr:

Projektleitung

Ministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Natur
des Landes Schleswig-Holstein

Abteilung V 4 Wasserwirtschaft, Boden- und Küstenschutz
Referat Wassergefahrenmanagement

Herr Thomas Baumann
Mercatorstraße 3
24106 Kiel

Kontakt:
Telefon: +49 (0)431 988 7275
E-Mail: vorsitz@vps-web.de

Fachdienststelle

Havariekommando
Fachbereich 3
Herr Jens Rauterberg
Am Alten Hafen 2
D-27472 Cuxhaven

Telefon +49 30 185 420 2430
E-Mail fb3@havariekommando.de
Internet www.havariekommando.de

Projektmanagement und IT-Entwicklung

planiglobe GmbH
Dr. Michael Reichert
Weimarer Straße 6
D-24106 Kiel

Telefon +49 151 4045 0846
E-Mail entwickler@vps-web.de
Internet www.planiglobe.com

Datenbank

Die Datenbank stellt alphanumerische Informationen in einfach zu bedienenden und einheitlichen Benutzeroberflächen zur Verfügung und verknüpft diese mit allen weiteren VPS.system-Komponenten.
Die verschiedenen Programmfenster bieten generell die Möglichkeit, vom aktuellen Datensatz zu inhaltlich in Beziehung stehenden Daten in anderen Fenstern zu manövrieren. Sie vernetzen damit die Anwendung zu einem lexikonartigen Auskunftssystem.

In der Datenbank sind u.a. die Daten aller relevanten Geräte, Schiffe und Flugmuster sowie ihrer Standorte (Gerätelager, Liegeplätze, Flugplätze) erfasst:
Die Liste der Wasserfahrzeuge im Modul VPS.mini.
VPS.mini ist für kleine Geräte und Touch optimiert, deshalb sind die Screenshots aus diesem Modul für die Darstellung auf Webseiten, wie dieser hier, besonders geeignet.
Die Stammdaten eines Schiffes in der Detailansicht.
Zu diesen Stammdaten werden weitere gerätespezifische Daten und Fotos gespeichert, die in den Tabulatoren des Fensters angezeigt werden:

Die Datenbank enthält Kontaktdaten mit z.Zt. knapp 6.000 Adressen, Telefon- und Funkverbindungen, eMail-Adressen sowie weiteren Kommunikationsmöglichkeiten. Diese Adressen sind 1.400 Körperschaften (Behörden, Firmen, Instituten usw.) und 850 Personen zugeordnet.
Die Zusammenhänge zwischen Körperschaften, Personen und ihren jeweiligen Kontaktdaten werden in Explorer-Darstellungen abgebildet.
Diese funktionieren ähnlich dem Dateiexplorer in Windows und erfordern daher wenig Lernaufwand beim Nutzer.
Im Fall einer Einsatzlage haben die Nutzer mit Alarm- und Fachstrukturen, die mit den Körperschafts-, Personen, Geräte-, Schiffs-, Luftfahrzeug- und Kontaktdaten verknüpft sind, Zugriff auf, im jeweiligen fachlichen Szenario relevante, Daten von Körperschaften, Personen und Einsatzmitteln.
Dieser Screenshot stammt aus dem für Desktop-Computer optimierten VPS.system.

Die für VPS.system relevanten knapp 4.600 km deutscher Küsten sind in Küstenabschnitte und Betrachtungsabschnitte untergliedert.
Jede dieser Gliederungsebenen verfügt über bestimmte Eigenschaften, die in der Datenbank gespeichert und in der VPS-Software präsentiert werden.

Zusätzlich enthält das VPS.system eine durchgehende Fotodokumentation dieser Küsten in Form von Schrägluftfotos. Diese Fotos werden luftgestützt angefertigt, jedoch nicht senkrecht zur Erdoberfläche, sondern ca. 45° geneigt von See in Richtung Land. Damit entsteht eine sehr plastische Fotodokumentation des potentiellen Einsatzbereiches von Einsatzkräften im Uferbereich. Die Fotodokumentation wird seit 2000 aller 5 Jahre aktualisiert, sodass neben der jeweils aktuellen Dokumentation mit den Jahren auch ein nützliches Foto-Archiv der deutschen Küsten entstanden ist.
Die Abhängigkeiten von Küstenabschnitten, Betrachtungsabschnitten und den Schrägluftfotos lassen sich sehr gut in Explorer-Darstellungen verdeutlichen. Alle drei Datenarten benutzen die amtliche Küstenkilometrierung als gemeinsames Kriterium.
Die Eigenschaften des Betrachtungsabschnittes sind sehr wichtig für eine Einsatzplanung der landseitigen Schadstoffunfallbekämpfung. Diese Eigenschaften werden in geeigneter Weise dargestellt und mit anderen Datenarten verknüpft.
Für die Verwendung der Schrägluftfotos gibt es den Schrägluftfoto-Betrachter, der besonders in der Desktop-Version VPS.system über eine reiche Funktionalität verfügt.

Zum Start der Animation bitte das Video anklicken.

Da die einzelnen Schrägluftfotos etwas überschnitten sind, werden die dargestellten Küsten lückenlos abgebildet. Das Beispiel zeigt einen mit Schrägluftfotos animierten Rundflug um Helgoland.

Geografisches Informationssystem GIS

Das Geografische Informationssystem (GIS) macht die im System enthaltenen Geodaten zugänglich.
Die thematischen Karten stellen z.B. die Küstenkilometrierung, Sensitivität oder behördliche Zuständigkeiten sowie Markierungen dar, die die Uferart der Küste oder Zuwegungsmöglichkeiten symbolisieren.
Die verschiedenen Karten werden bei Bedarf vom Nutzer zu- oder abgeschaltet.

Zur Darstellung der fachlichen Symbolik wurde ein VPS-eigener Symbolsatz entwickelt, vielfältige Möglichkeiten moderner Präsentationstechnik werden zur Visualisierung der recht komplexen Geoinformationen verwendet.

Durch die Auswahl verschiedener Karten können aufgabenspezifische thematische Daten auf der topographischen Grundkarte abgebildet werden.
Zu fast jeder Karte sind weitere Informationen verfügbar. Das GIS ist mit den Datensätzen der Datenbank verknüpft und bietet mit der ‚ClickInfo'-Funktion die Antwort auf die Frage "Was ist das?", wenn das dem angeklickten Objekt entsprechende Datenbankfenster geöffnet wird.
Zusätzlich stehen auch die ‚MapTipps' zur schnellen Information über Objekte auf der Karte zur Verfügung.
Im GIS werden nicht nur statische Karten gezeigt, sondern auch operative AIS-Daten des Schiffsverkehrs in Echtzeit angeboten, die von der Wasserwege- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) bereitgestellt werden.
Detailinformationen zum interessierenden Schiff werden über MapTipps (siehe Abbildung) oder ClickInfo abgerufen.

Um den einzelnen Küstenbereichen relevante Informationen eindeutig zuordnen zu können, wurde die gesamte Küste in Betrachtungsabschnitte (BA) mit einer Länge von 100m bis max. 10km unterteilt.
Innerhalb jedes Betrachtungsabschnitts sind die Küsteneigenschaften, die Methodik der Schadstoffunfallbekämpfung betreffend, weitgehend konstant.
Zu jedem Betrachtungsabschnitts-Symbol auf der Karte des GIS sind umfangreiche Daten in der Datenbank abgelegt, die über die ‚ClickInfo'-Funktion abgefragt werden können:
Zu jedem BA-Symbol gibt es in der Datenbank des VPS.system einen von 3.736 Datensätzen, welche die Informationen dieses BA enthalten und ihrerseits wieder eine Verknüpfung zu anderen Daten, wie z.B. den Schrägluftfotos, herstellen.
Der entgegengesetzte Weg, aus der Datenbank in das GIS, beantwortet die Frage 'Wo ist das?' zu einem in der Datenbank gespeicherten Objekt (Gerätelager, Schiffsliegeplatz, An-/Ablandeort, Offshore-Bauwerk...).
Hierfür steht in allen Datenbank-Fenstern die Taste zur Verfügung, die nach Anklicken das GIS öffnet, die notwendige Karte lädt und in diese hineinzoomt, das gesuchte Objekt im Kartenfenster zentriert und: mehrmals blinken lässt.

Neben den üblichen Möglichkeiten der Kartensteuerung sind weitere, auf den Einsatzzweck abgestimmte, Funktionen im GIS verfügbar. So können beliebige Streckenentfernungen oder Flächeninhalte gemessen werden, im Kartenfenster kann zur Anfertigung von Lageskizzen oder zur Planung einer Maßnahme mehrfarbig gezeichnet und geschrieben werden. Für vorschriftsgemäße Lageskizzen stehen über 230 Taktische Zeichen bereit.

Das 'Koordinatenwerkzeug' ermöglicht die Umrechung von Koordinaten in andere Koordinatensysteme, das Auffinden von Koordinaten auf der Karte, den Export von auf der Karte abgegriffenen Koordinaten und die Anwendung der nautischen Funktion 'Peilung und Abstand'.

Es besteht die Möglichkeit,den Inhalt des Kartenfensters einschließlich der eigenen Zeichnungselemente per Drucker oder PDF-Export als Kartenblatt auszugeben oder in ein anderes GIS, Grafik- oder Textverarbeitungsprogramm zu exportieren.

Externe Daten, wie georeferenzierte Fotos oder Orthofotos aus Drohnen oder GeoJSON-Daten beliebigen Inhalts lassen sich in das VPS.GIS importieren und dort verwenden.

Die Abbildung zeigt das Zeichenwerkzeug neben einer in Bearbeitung befindlichen Lageskizze.

Das in VPS.system eingebaute Driftmodell nutzt den mathematischen Kern des 'Kleinen Driftmodelles' des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) Hamburg und stellt dessen Berechnungsergebnisse in der komfortablen Umgebung von VPS.system dar.

Für den Bereich der Deutschen Bucht sind somit schnelle Abschätzungen von Driftverläufen für Gewässerverunreinigungen, Container und anderes Treibgut direkt in VPS.system möglich.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, die besseren und für alle Küstengewässer geltenden Berechnungsergebnisse des SeaTrackWeb Modells des BSH Hamburg einfach per Tastendruck in VPS zu importieren und in gleicher Weise als Animation anzuzeigen.
Das BSH ist auf diese Datenlieferung für VPS eingerichtet, eine telefonische Abfrage genügt hierfür. Die Ergebnisdaten des SeaTrackWeb Driftmodells werden vom BSH als XML-Datei in einem eMail-Anhang übermittelt.

Zum Start der Animation bitte das Video anklicken.

Ein driftender Ölteppich wird als hellviolette Punktwolke dargestellt. Abgesunkene Partikel haben dreieckige Symbole, auf Grund abgesunkene oder angelandete Ölpartikel werden dunkelviolett quadratisch gezeichnet.
Auf der Karte sind die modellierten Mittelpunkte des Ölteppichs zu jedem Zeitschritt der Simulation markiert, womit eine schnelle Übersicht über den Driftweg möglich wird.
Wie mit einem Abspielgerät lässt sich die Simulation in Zeitschritten vorwärts und rückwärts abspielen oder können bestimmte Zeitpunkte ausgewählt werden.
Oberhalb der Karte werden die berechneten chemisch-physikalischen Parameter der Simulation zu jedem Modellzeitpunkt angezeigt.

Lagemodul
MLZ des HK im GLZ See des MSZ Cuxhaven

Mit der Gründung des Havariekommandos Cuxhaven im Jahr 2003 entstanden neue Anforderungen an die, auch vom neuen Havariekommando eingesetzte, Software VPS.system.
Dazu gehörte auch die Bereitstellung von Funktionen für das Maritime Lagezentrum (MLZ) des Havariekommandos zur Herstellung eines Ereignisarchives sowie der zugehörigen Einsatztagebücher.

Das Lagemodul in VPS.system besteht aus den folgenden Komponenten:

  • Ereignisarchiv mit GIS-Anbindung.
  • Ereignistagebuch / Einsatztagebuch (ETB) zu jedem Ereignis.
  • Routinetagebuch (RTB) zur Protokollierung des Dienstes außerhalb von Ereignissen.
  • Nutzereigene Formularvorlagen für standardisierte Einträge in den Tagebüchern.
  • Liste der 'Lagekundigen Schiffe' für die Filterung von AIS-Signalen nach der eigenen Flotte.
  • Herstellung, Speicherung, Ausgabe von Lageskizzen mit taktischen Zeichen im GIS.

Im Ereignisarchiv werden alle relevanten Ereignisse mit ihren Stammdaten gespeichert.
Was relevante Ereignisse sind, bestimmt natürlich nicht die Software, sondern der Anwender.
Die in VPS.system zum Ereignis speicherbaren Daten beinhalten Informationen, die für alle seeseitigen Schadenslagen im fachlichen Umfeld der VPS-Anwender von Bedeutung sind. Darüber hinaus gehende Daten werden im Ereignistagebuch gespeichert, das untrennbar zu jedem Ereignis gehört.
Zu den Daten eines Ereignisses gehören auch dessen Koordinaten. Über diese Koordinaten kann der Ereignisort im GIS angezeigt und über die Taste direkt aus dem Datenbankfenster heraus aufgerufen werden:
Der Ereignisort wird mit einem oben offenen Dreieck, dem taktischen Zeichen für ein Ereignis, symbolisiert und mit dem Ereignisnamen beschriftet.
Da im hier gezeigten Fall der, das Ereignis auslösende, gleichnamige Havarist sich ebenfalls noch auf dieser Position befindet, ist sein AIS-Symbol in der Karte am gleichen Ort sichtbar.
Der rechts im GIS-Fenster sichtbaren Legende kann entnommen werden, dass als 'Ernstfall' deklarierte Ereignisse in rot dargestellt werden, Übungen mit einem grünen Symbol.

Im Einsatztagebuch (ETB) werden beliebige textbasierte Informationen zum jeweiligen Ereignis gespeichert, zu dem das Tagebuch gehört.

Zu dem Text eines Tagebucheintrags können je Tagebucheintrag bis zu drei digitale Anlagen gespeichert werden, die beliebige Daten enthalten können (PDF, Office-Dokumente, eMails, Grafiken, Scans ...).

Nach dem Speichern kann kein Tagebucheintrag mehr über die Software VPS.system verändert werden. Nachträglich können Tagebucheinträge nur noch kommentiert werden, wobei auch die Kommentare nach dem Speichern nicht mehr verändert werden können.
Aus diesem Vorgehen ergibt sich, gemeinsam mit der automatisch angefügten Signatur des Bearbeiters oder Kommentators, eine gerichtsfeste Speicherung von Tagebuch-Einträgen und den beigefügten Anlagen.

Die im Tagebucheintrag vorgesehenen Daten optimieren den Eintrag für die Protokollierung von Kommunikationsvorgängen, beschränken ihn jedoch nicht darauf.

Das Ereignis- oder Einsatztagebuch (ETB) ist deutlich blau gefärbt, um es vom, in grünen Farbtönen gehaltenen, Routinetagebuch (RTB) (siehe unten) leicht unterscheiden zu können und Fehleingaben vorzubeugen.
Das Fenster des Routinetagebuchs (RTB) it technisch fast identisch mit dem Fenster des ETB, nur eben in Grün.
Inhaltlich beziehen sich die Einträge des RTB nicht auf ein konkretes Ereignis, sondern auf den Routinebetrieb der Leitstelle außerhalb von deklarierten Ereignissen oder Lagen.

Die Liste der Lagekundigen Schiffe einer Leitstelle beinhaltet diejenigen Wasserfahrzeuge, für die sich die Leitstelle besonders interessiert.
Anhand dieser Liste lassen sich die 2.000 (Winter) bis 5.000 (Sommer) AIS-Signale des Schiffsverkehrs in den deutschen Seegewässern filtern, sodass nur die in der Liste enthaltenen Wasserfahrzeuge im GIS auf der Karte des AIS eingetragen werden.
Das Fenster zur Führung der Liste der Lagekundigen Schiffe. Die gewünschten Wasserfahrzeuge können aus den VPS-Datenbanken oder den aktuellen AIS-Daten importiert werden. Weiterhin ist es möglich, die MMSI-Nummer eines gewünschten Schiffes manuell direkt in die Liste einzutragen.
Da die MMSI-Nummer das international einzig eindeutige Schiffsmerkmal ist, ist diese Nummer hier notwendig.
An dieser Stelle in den AIS-Optionen des GIS kann bestimmt werden, dass das GIS nur noch AIS-Signale von Schiffen anzeigt, die in der Liste der Lagekundigen Schiffe geführt werden.
Und dies ist das Ergebnis: anstatt tausender Schiffssymbole werden nur die interessierenden Schiffspositionen angezeigt.
Damit der Nutzer die AIS-Anzeige nicht anzweifelt, wird am oberen Kartenrand auf die aktive Filterung der AIS-Daten hingewiesen.

Die Darstellung der Lage kann durch die Anfertigung von Lageskizzen im GIS unterstützt werden.
Neben den damit nutzbaren Druck- und Exportfunktionen des GIS lassen sich auch weitere Fachdaten des VPS.system (Schutzgebiete, sensible menschliche Nutzungen, Sensitivitäten der Ökosphäre, Infrastruktur usw.) im GIS in die Lagekarte einblenden und mit der aktuellen Lage verschneiden, um z.B. so Einsatzschwerpunkte, Konflikte oder Priorisierungen abzuleiten.
Das Werkzeug zur Herstellung der Lageskizze ist das im GIS enthaltene Zeichenwerkzeug.
Die den Dienstvorschriften für Taktische Zeichen (DV100) entnommenen oder daran angenäherten Symbole für korrekte Lageskizzen sind in der Palette der Taktischen Zeichen enthalten.
Diese bietet über 230 dieser Symbole aus dem fachlichen Umfeld des VPS.system an und bietet auch Unterstützung bei deren Anwendung, indem die Symbolbedeutung vor einer Symbolauswahl eingeblendet wird.

VPS.sensi

Die anwendungsbereiten Ergebnisse von Sensitivitätskartierungen der Nord- und Ostsee wurden als digitale Karten umgesetzt und in das Programm VPS.system integriert.
Um auch die große Menge an Ausgangs- und Kartierungsdaten, die der Sensitivitätsberechnung zu Grunde lagen, den Nutzern zugänglich zu machen, wurde ein zusätzliches Modul mit dem Titel VPS.sensi erstellt, das innerhalb der Software VPS.system verfügbar ist.

Sensitivitätskartierung Nordsee 2003-2007

Im Institut für Küstenforschung des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht wurde ein automatisiertes Expertenmodell erstellt, das dem für die Bekämpfung von Ölunfällen zuständigen Havariekommando als wichtige und detaillierte Entscheidungshilfe bei der Vorsorgeplanung dient.

Das Wattenmeer stellt mit seinen ausgedehnten Auftauchbereichen, den Salzwiesen, Brut- und Rastvogelgebieten einen hochempfindlichen Lebensraum dar, der einem hohen Risiko durch die Folgen von Schiffsunfällen ausgesetzt ist. In seiner Gesamtheit ist dieses riesige Gebiet (annähernd 10.000 km² ) allerdings nicht zu schützen. Für eine effektive Vorsorgeplanung ist es daher unerlässlich, räumliche und zeitliche Schwerpunkte der Verletzlichkeit festzulegen.

Quelle: Die Texte und einige Abbildungen des Abschnittes zur Sensitivitätskartierung Nordsee wurden dem Abschlussbericht der GKSS zu diesem Forschungsthema aus 2007 entnommen.

Zunächst war es erforderlich, die räumliche Verteilung der Subsysteme im Intertidal des Wattenmeeres (Bereiche, die bei Niedrigwasser trocken fallen) mit seinen unterschiedlichen Sedimenten und Organismengesellschaften im Verlauf ausgedehnter Feldarbeiten zu kartieren.

Alle erfassten Parameter (Kenndaten) wurden daraufhin einem speziell für die Empfindlichkeit gegenüber Ölunfällen entwickeltem Bewertungsmodell unterzogen und mittels eines Geoinformationssystems (GIS) für alle vier Jahreszeiten in entsprechenden Empfindlichkeitsklassen dargestellt.

Durch die kontinuierliche und intensive Zusammenarbeit mit den Anwendern und weiteren Institutionen gelang es damit den Mitarbeitern im Institut für Küstenforschung, ein operationelles Monitoring-System zu entwickeln, das eine wichtige Grundlage für das Küstenmanagement bildet und zukünftig auf das gesamte Gebiet der Deutschen Bucht ausgedehnt werden kann.

Während der Datensammlung konnten sich die beteiligten Biologen auf eine erste Inventur einzelner Biotoptypen (Lebensräume) stützen, welche die GKSS von 1987 bis 1992 erstellte. Ein großer Teil der damals 5000 Stationen wurde erneut aufgesucht und in ihren biologischen und sedimentologischen Eigenschaften auf standardisierten, rechnerlesbaren Protokollen dokumentiert.
Eigene Überfliegungen und andere Luft- und Satellitenbildauswertungen leisteten dabei eine wertvolle Hilfe, da fernerkundlich erkennbare „Besonderheiten“ bei der Feldkartierung direkt aufgesucht und verifiziert werden konnten.
Diese eigenen, sehr arbeitsintensiven Felduntersuchungen konnten hinsichtlich der Verteilung von Seegras, Miesmuschelbänken und Salzwiesen durch eine intensive Zusammenarbeit mit den Nationalparkämtern in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen durch regelmäßige Monitoringvorhaben ergänzt werden.

Eine zeitliche Unterteilung der Empfindlichkeit bestimmter Gebiete wurde durch die Berücksichtigung der im Jahresverlauf wechselnden Häufigkeiten von Brut- und Rastvögeln erreicht, die ebenfalls aus dem Monitoringprogramm der Nationalparkämter übernommen wurden.

Alle erfassten Parameter wurden einem speziell für die Empfindlichkeit gegenüber Ölunfällen entwickelten Bewertungsmodell unterzogen und mittels eines Geoinformationssystems (GIS) für alle vier Jahreszeiten in entsprechenden Empfindlichkeitsklassen dargestellt.

Eine Automatisierung dieses Bewertungsverfahrens mit speziell bei der GKSS entwickelten mathematischen Methoden (Autoassoziatives Neuronales Netzwerk, Treefit) ersetzt zukünftig weitgehend die persönliche Beratung durch Experten und ermöglicht es dem Havariekommando, die „Sensitivitätskartierung Deutsches Wattenmeer“ eigenständig als operationelles Modell im Rahmen seines VPS (Vorsorgeplan Schadstoffunfallbekämpfung) anzuwenden.

Diese Anwendung des Modells erfolgt jährlich mit aktuellen Ausgangsdaten und erstellt dabei aktualisierte Sensitivitätskarten der Nordsee für die Verwendung in VPS.system.

Sensitivitätskartierung Ostsee 2001-2003

Im Fall von Schiffshavarien auf dem Meer müssen alle Maßnahmen koordiniert ablaufen, um eine bestmögliche Effektivität zu erzielen.

Der für den deutschen Nord- und Ostseeraum bereits vorhandene, DV-gestützte Vorsorgeplan Schadstoffunfallbekämpfung (VPS) enthält eine Vielzahl von Daten, die eine schnelle Entscheidungsfindung im Havariefall unterstützen.

In Abhängigkeit vom Ausmaß einer Havarie kann es notwendig werden, dass beim Schutz und bei der Reinigung bestimmter Ufer- und Seebereiche Prioritäten gesetzt werden müssen. Diese Priorisierung muss auf der Grundlage verlässlicher Daten erfolgen, zu denen auch die biologische Sensitivität der Küsten- und Seebereiche zählt.

Darum wurde im Auftrag der fünf deutschen Küstenländer

alle vertreten durch den Fachbereich 3 des Havariekommandos, eine Sensitivitätskartierung der deutschen Ostsee durchgeführt.

Das Ziel der Kartierung bestand darin, den deutschen Ostseeraum hinsichtlich seiner ökologischen Empfindlichkeit gegenüber Öl zu bewerten und unterschiedlich sensible Bereiche zu kartieren und gegeneinander abzugrenzen.

Das Projektmanagement erstellte zunächst ein Vorgehenskonzept, in welchem u.a. eine Trennung von land- und seeseitiger Bearbeitung vorgeschlagen wurde, um die Verschiedenheit der Bedingungen am Ufer und im Seebereich ausreichend zu berücksichtigen.

Die Projektbearbeitung gliederte sich gemäß dem Vorgehenskonzept in die folgenden Phasen:

  • Datensichtung
  • Datenaufbereitung / -erfassung
  • Erarbeitung eines Bewertungsmodells
  • Bewertung der erfassten Daten und
  • Integration in VPS.

Um auf bereits vorhandenen Daten aufbauen zu können, wurde im Rahmen der Datensichtung eine umfangreiche Literaturrecherche in Verwaltungen, Instituten und Firmen zu den bewertungsrelevanten Themengebieten Makrozoobenthos, Makrophytobenthos, Wasser- und Küstenvögel, Fischlaichschongebiete sowie Meeressäuger im deutschen Ostseeraum durchgeführt.

Zum Ausgleich der noch vorhandenen Datendefizite in den Themengebieten Makrozoobenthos und Makrophytobenthos erfolgte eine seeseitige Datenerhebung.
Die dabei im Flachwasserbereich gesammelten Daten flossen in die Kartierung der seeseitigen Biotoptypen ein, bei welcher ansonsten bevorzugt Senkrecht-Luftbilder des Ostseeküstenbereichs ausgewertet wurden.

Ein weiterer Teil der Datenaufbereitung beinhaltete die Festlegung von Uferarten.
Für die Sensitivitätskartierung wurden die im VPS-System bereits vorhandenen Uferarten im Hinblick auf ökologische Wertigkeit und damit verbundene Empfindlichkeit zusammengefasst bzw., insbesondere im seeseitigen Bereich, ergänzt.
Im Anschluss daran erhielten die land- und seeseitigen Uferarten eine Rangfolge bezüglich ihrer Empfindlichkeit gegenüber Ölverschmutzungen.

Die folgende Karte zeigt die seit 1990 benutzten Beprobungspunkte für Makrozoobenthos. Gebiete mit Untersuchungsdefiziten sind durch rote Punkte gekennzeichnet.

Ein eigens für die Beurteilung der Sensitivitäten erstelltes Bewertungsmodell verarbeitet die erfassten und aufbereiteten Ausgangsdaten und überführt diese in vier verschiedene Sensitivitätsklassen, die von gering sensitiv über mäßig und hoch sensitiv bis extrem sensitiv reichen.

Das Bewertungsmodell errechnet die jeweiligen Sensitivitäten anhand des Vorkommens ausgewählter Arten für die einzelnen Themengruppen Makrozoobenthos, Makrophytobenthos, Vögel und Fischlaichschongebiete.

Die Einzelergebnisse werden gewichtet und zu einem Gesamtergebnis zusammengefasst. Um die Plausibilität der Ergebnisse zu gewährleisten wurden zwei Bewertungszeiträume unterschieden: Herbst/Winter und Frühjahr/Sommer.

Dieses Bewertungsmodell wird jährlich mit aktuellen Daten gestartet und erzeugt bei jedem Lauf aktualisierte Sensitivitätskarten für die Verwendung in VPS.system.

VPS.sensi in VPS.system

Die Ergebnisse der Bewertungsmodelle werden jährlich mit aktualisierten Daten als digitale Karten umgesetzt und in das GIS des VPS.system integriert.

Jede Sensitivitätsklasse wird mit einer spezifischen Farbe dargestellt: violett – extrem sensitiv, rot – hoch sensitiv, gelb – mäßig sensitiv, grün – gering sensitiv.

Die ermittelten Sensitivitäten werden sowohl für den Uferstreifen (farbige Punktlinien) als auch für die Seebereiche (Farbflächen) dargestellt, wobei die Darstellung jeweils für die aktuelle oder eine vom Nutzer ausgewählte Jahreszeit erfolgt.

Diese Darstellungen beinhalten wertvolle Informationen für die Priorisierung von evtl. Schadstoffunfallbekämpfungen und Sicherungsmaßnahmen.

Das für die lokale Sensitivitätseinstufung maßgebende see- oder landseitige Kriterium kann als Punktsymbol in der Fläche bzw. auf der Uferlinie angezeigt werden:

Um die große Menge an Ausgangsdaten, die der Sensitivitätsberechnung zu Grunde lagen, und die detaillierten Ergebnisse der Bewertungsmodelle der fachlich interessierten Nutzergruppe zugänglich zu machen, wurde ein zusätzliches VPS-Modul mit dem Titel VPS.sensi geschaffen.

Da der Umgang mit dem Programm VPS.system für den Zweck der Schadstoffunfallbekämpfung jedoch nicht durch zu großes Datenangebot und eine nicht immer benötigte Funktionalität verkompliziert werden soll, ist VPS.sensi als ein zuschaltbares, separates Modul in VPS.system konzipiert worden.
Die nebenstehende Abbildung zeigt den, noch nicht ganz ausgeklappten, Menübaum des Moduls VPS.sensi im Datenbankmenü von VPS.system.

The VPS.system project

VPS.system

The user interface of VPS.system after starting version VPS.26 in the version for desktop PCs.
There is another version, “VPS.mini”, which is optimised for smaller laptops and tablets and for touch operation.

This section provides information about the joint project of the Working Group of German Coastal States, which aims to improve the knowledge base and operational tools for combating pollution incidents in German coastal areas.

The IT-based tool developed for this purpose is the VPS.system software.

Oil on the shore – what to do?

Some of the world's busiest shipping routes run along the German coasts of the North Sea and Baltic Sea. The high density of shipping traffic requires effective preventive measures to protect the environment in particular from the dangers posed by this traffic.

There is always a risk of accidents causing oil and other chemicals to pollute the sea and beaches. That is why the environment ministries of Germany's coastal states, together with the Federal Minister of Transport, have drawn up a plan for the entire German North Sea and Baltic Sea coast to support measures to combat pollution accidents.

The overall project “Contingency Plan for Pollutant Accidents” comprises the continuous development of the contingency plan concept, the provision of the technical requirements for its implementation and, last but not least, the ongoing updating of all relevant technical data along 4,200 km of the German North Sea and Baltic Sea coasts.

Since 2000, the VPS.system software has been implementing this plan on the basis of modern information technology. It is reviewed annually and, if necessary, adapted to changing organisational and technical conditions. The creation, maintenance and use of VPS.system are part of the strategy of the coastal states and the federal government to meet the expectations placed on them with regard to the necessary precautions for maritime disasters. The creation, maintenance and use of VPS.system are part of the strategy of the coastal states and the federal government to meet the expectations placed on them with regard to the necessary precautions for maritime damage situations and for the prevention of pollution accidents in our coastal areas.

Combating pollution accidents in coastal areas, ports and at sea requires constant readiness of personnel and equipment. Those responsible for organising pollution accident response must have all important information immediately available in order to be able to respond appropriately and effectively.

VPS.system supports prevention and operations with the following programme components and data types:

  • Organisations, individuals, contact details
  • Emergency plans for all coastal countries and the Central Command for Maritime Emergencies
  • Detailed information on the entire German coastline
  • Detailed photos of the entire German coastline
  • Database for emergency resources and equipment
  • Database for ships and aircraft
  • Guidelines for combating pollution accidents and recommendations for action
  • Geographic Information System (GIS)
  • Sensitivity maps of the coastal ecosphere in GIS
  • Incident archive, operational log, routine log
  • Tracking of current ship traffic via AIS data in GIS
  • Drift modelling for substances in water
  • Planning, approval, logging and controlling of the annual exercises of all federal states and the Central Command for Maritime Emergencies
Partners

The federal government and coastal states agreed to cooperate on oil spill prevention and response as early as 1975. In 1995, this agreement was extended to other pollutants and the coastal state of Mecklenburg-Western Pomerania was included. By now, equipment and ships worth hundreds of millions of euros have been procured and equipped. The necessary operational structures have also been created. Since then, equipment and vessels worth hundreds of millions of euros have been procured and fitted out. The necessary operational structures have also been created.

Since 1998, the coastal states have supplemented this with contingency planning for the entire German North Sea and Baltic Sea coast, including the ports of Bremen and Hamburg.
All essential operational data All essential operational data has been collected and processed in the VPS.system software so that it can be reliably retrieved with simple user guidance from a geographically oriented information system. The following organisations are involved in the project implementation.

Project Sponsors

The project is being carried out by the coastal states and the Federal Ministry of Transport:

Project Management

Ministry of Energy, Climate Protection, Environment and Nature
of the State Schleswig-Holstein

Department V 4 water management, soil and coastal protection
Water Hazard Management Unit

Mr Thomas Baumann
Mercatorstraße 3
24106 Kiel

Contact:
Phone: +49 (0)431 988 7275
E-Mail: vorsitz@vps-web.de

Specialist Department

Central Command for Maritime Emergencies
Department 3
Mr Jens Rauterberg
Am Alten Hafen 2
D-27472 Cuxhaven

Phone +49 30 185 420 2430
E-Mail fb3@havariekommando.de
Internet www.havariekommando.de

Project Management and IT Development

planiglobe GmbH
Dr. Michael Reichert
Weimarer Straße 6
D-24106 Kiel

Phone +49 151 4045 0846
E-Mail entwickler@vps-web.de
Internet www.planiglobe.com

Database

The database provides alphanumeric information in easy-to-use and uniform user interfaces and links this information to all other VPS.system components.
The various programme windows generally offer the option of navigating from the current data record to related data in other windows. This connects the application to form an encyclopaedia-like information system.

The database contains, among other things, data on all relevant equipment, ships and aircraft types, as well as their locations (equipment storage facilities, berths, airfields):
The list of watercraft in the module VPS.mini.
VPS.mini is optimised for small devices and touchscreens, which is why the screenshots from this module are particularly suitable for display on websites such as this one.
Unfortunately, due to the necessary minimisation, VPS.mini only has a German user interface.
The master data of a ship in the detail view.
Additional device-specific data and photos are stored with this master data and are displayed in the tabs of the window:

The database contains contact details with currently almost 6,000 addresses, telephone and radio connections, email addresses and other means of communication. These addresses are assigned to 1,400 organisations (authorities, companies, institutes, etc.) and 850 individuals.
The relationships between entities, individuals and their respective contact details are displayed in Explorer views. These function similarly to the File Explorer in Windows and therefore require little effort on the part of the user to learn.
In the event of an emergency, users have access to data from organisations, individuals, equipment, ships, aircraft and contact details linked to alarm and specialist structures, which are relevant to the respective specialist scenario.
This screenshot is taken from the VPS.system optimised for desktop computers.

The nearly 4,600 km of German coastline relevant to the VPS.system are divided into coastal sections and observation sections.
Each of these sections has specific characteristics that are stored in the database and presented in the VPS software.

In addition, the VPS.system contains comprehensive photographic documentation of these coasts in the form of oblique aerial photographs. These photographs are taken from the air, but not perpendicular to the earth's surface, rather at an angle of approximately 45° from the sea towards the land. This creates a very vivid photographic documentation of the potential area of operation for emergency services in the coastal area.
The photographic documentation has been updated every five years since 2000, so that, in addition to the current documentation, a useful photo archive of the German coastline has been created over the years.
The dependencies between coastal sections, observation sections and oblique aerial photographs can be clearly illustrated in Explorer displays. All three types of data use the official coastal kilometre marking as a common criterion.
The characteristics of the observation section are very important for operational planning of land-based pollution response. These characteristics are presented in a suitable manner and linked to other types of data.
The oblique aerial photo viewer is available for viewing oblique aerial photos. It offers a wide range of functions, particularly in the desktop version of VPS.system.

Please click on the video to start the animation.

Since the individual oblique aerial photographs overlap slightly, the coastlines are depicted without gaps. The example shows an animated sightseeing flight around Heligoland using oblique aerial photographs.

Geographic Information System GIS

The Geographic Information System (GIS) makes the geodata contained in the system accessible.
The thematic maps show, for example, coastal kilometre markers, sensitivity or official responsibilities, as well as markings that symbolise the type of coastline or access routes.
The various maps can be switched on or off by the user as required.
A set of symbols specific to the VPS was developed to represent the technical symbols, and a wide range of modern presentation technology options are available.
A VPS-specific symbol set was developed to represent the technical symbols, and a wide range of modern presentation technology options are used to visualise the rather complex geoinformation.

By selecting different maps, task-specific thematic data can be displayed on the topographical base map. Additional information is available for almost every map.
The GIS is linked to the database records and, with the “ClickInfo” function, provides the answer to the question 'What is this?’ when the database window corresponding to the clicked object is opened.
In addition, “MapTips” are also available for quick information about objects on the map.
The GIS not only displays static maps, but also provides real-time operational AIS data on ship traffic, which is supplied by the Waterways and Shipping Administration (WSV).
Detailed information on the ship of interest can be accessed via MapTips (see illustration) or ClickInfo.

In order to be able to clearly assign relevant information to the individual coastal areas, the entire coastline was divided into Observation Sections (BA) with a length of 100 m to a maximum of 10 km. Within each observation section, the coastal characteristics relating to the methodology of pollutant accident response are largely constant.
Extensive data is stored in the database for each observation section symbol on the GIS map and can be accessed using the “ClickInfo” function:
For each BA symbol, there is one of 3,736 data records in the VPS.system database containing the information for this BA, which in turn links to other data, such as the oblique aerial photographs.
The opposite route, from the database to the GIS, answers the question “Where is it?” for an object stored in the database (equipment storage, ship berth, landing/disembarkation point, offshore structure, etc.).
For this purpose, the button is available in all database windows. When clicked, it opens the GIS, loads the necessary map and zooms in on it, centres the object you are looking for in the map window and makes it flash several times.

In addition to the usual map control options, other functions tailored to the intended use are available in the GIS. This allows any route distances or area contents to be measured. In the map window, multi-coloured drawings and text can be added to create location sketches or plan measures. More than 230 tactical symbols are available for creating location sketches in accordance with regulations.
The “coordinate tool” enables the conversion of coordinates into other coordinate systems, the location of coordinates on the map, the export of coordinates taken from the map, and the application of the nautical function “bearing and distance”.
It is possible to output the contents of the map window, including your own drawing elements, as a map sheet using a printer or PDF export, or to export it to another GIS, graphics or word processing programme.
External data, such as georeferenced photos or orthophotos from drones or GeoJSON data of any content, can be imported into VPS.GIS and used there.
The illustration shows the drawing tool next to a location sketch that is being edited. .

The drift model built into VPS.system uses the mathematical core of the “small drift model” developed by the Federal Maritime and Hydrographic Agency (BSH) in Hamburg and displays its calculation results in the convenient environment of VPS.system.
For the German Bight area, rapid estimates of drift patterns for water pollution, containers and other flotsam can therefore be made directly in VPS.system.
Furthermore, it is possible to import the improved calculation results of the SeaTrackWeb model from the BSH Hamburg, which apply to all coastal waters, into VPS at the touch of a button and display them in the same way as an animation.
The BSH is set up to deliver this data for VPS; a telephone enquiry is sufficient for this purpose. The result data from the SeaTrackWeb drift model is transmitted by the BSH as an XML file in an email attachment.

Please click on the video to start the animation.

A drifting oil slick is represented as a light purple point cloud. Sunk particles have triangular symbols, while particles that have sunk to the bottom or washed ashore are marked with dark purple squares.
The modelled centres of the oil slick are marked on the map at each time step of the simulation, providing a quick overview of the drift path.
As with a playback device, the simulation can be played forward and backward in time steps, or specific points in time can be selected.
Above the map, the calculated chemical-physical parameters of the simulation are displayed for each model time point.

Situation Module
MLZ des HK im GLZ See des MSZ Cuxhaven

With the establishment of the Cuxhaven Central Command for Maritime Emergencies in 2003, new requirements arose for the VPS.system software, which was also used by the new Central Command.

These included the provision of functions for the Maritime Situation Centre of the Central Command for Maritime Emergencies for the creation of an incident archive and the associated mission logs.

The location module in VPS.system consists of the following components:

  • Event archive with GIS connection.
  • Event log / mission log for each event.
  • Routine log for recording service outside of events.
  • User-specific form templates for standardised entries in the logs.
  • List of “Situation Contained Vessels” for filtering AIS signals according to your own fleet.
  • Creation, storage and output of situation sketches with tactical symbols in GIS.

All relevant events are stored in the event archive along with their master data.
Of course, it is not the software that determines what events are relevant, but the user.
The data that can be stored in VPS.system for each event includes information that is important for all maritime damage situations in the professional environment of VPS users. Any additional data is stored in the event log, which is inseparable from each event.
The data for an event also includes its coordinates. These coordinates can be used to display the event location in the GIS and can be accessed directly from the database window using the key:
The event location is symbolised by an open triangle, the tactical symbol for an event, and labelled with the event name.
Since, in the case shown here, the vessel of the same name that triggered the event is also still at this position, its AIS symbol is visible in the same location on the map.
The legend visible on the right-hand side of the GIS window shows that events declared as “emergencies” are displayed in red, while exercises are displayed with a green symbol.

The operations log stores any text-based information relating to the respective event to which the log belongs.
Up to three digital attachments can be stored for each log entry, which may contain any type of data (PDF, Office documents, emails, graphics, scans, etc.).
Once saved, no diary entry can be changed via the VPS.system software. Subsequently, diary entries can only be commented on, whereby the comments cannot be changed after saving.
This procedure, together with the automatically appended signature of the editor or commentator, results in the legally compliant storage of diary entries and the attached files.
The data provided in the diary entry optimises it for the logging of communication processes, but does not limit it to this.
The event or deployment log is clearly coloured blue to make it easy to distinguish from the routine log (see below), which is kept in shades of green, and to prevent incorrect entries.
The Routine Diary window is technically almost identical to the ETB window, except that it is green. In terms of content, the entries in the Routine Diary do not refer to a specific event, but to the routine operation of the control centre outside of declared events or situations.

The list of situation contained vessels includes those vessels in which the control centre has a particular interest.
This list can be used to filter the 2,000 (winter) to 5,000 (summer) AIS signals from shipping traffic in German maritime waters so that only the vessels included in the list are entered in the GIS on the AIS map.
The window for managing the list of ships with position information.
The desired vessels can be imported from the VPS databases or the current AIS data. It is also possible to manually enter the MMSI number of a desired ship directly into the list. Since the MMSI number is the internationally unique identifier for ships, this number is required here.
At this point in the GIS AIS options, you can specify that the GIS only displays AIS signals from ships that are included in the list of situation contained vessels.
And this is the result: instead of thousands of ship symbols, only the ship positions of interest are displayed. To ensure that users do not doubt the AIS display, a note about the active filtering of the AIS data is displayed at the top of the map.

The representation of the situation can be supported by creating situation sketches in the GIS.
In addition to the print and export functions of the GIS that can be used for this purpose, other special data from the VPS.system (protected areas, sensitive human uses, sensitivities of the ecosphere, infrastructure, etc.) can also be displayed in the GIS and intersected with the current situation. In this way, for example, areas of focus, conflicts or priorities can be derived.

The tool used to create the location sketch is the drawing tool included in the GIS.
The symbols for correct situation sketches taken from or based on the service regulations for tactical symbols (DV100) are included in the tactical symbols palette.
This offers over 230 of these symbols from the professional environment of the VPS.system and also provides support in their application by displaying the symbol meaning before a symbol is selected.

VPS.sensi

The ready-to-use results of sensitivity mapping of the North Sea and Baltic Sea were converted into digital maps and integrated into the VPS.system programme.
In order to make the large amount of source and mapping data on which the sensitivity calculation was based accessible to users, an additional module entitled VPS.sensi was created, which is available within the VPS.system software.

Sensitivity Mapping North Sea 2003-2007

At the Institute for Coastal Research at the GKSS Research Centre in Geesthacht, an automated expert model was created that serves as an important and detailed decision-making aid for the Maritime Emergency Response Centre responsible for combating oil spills in its contingency planning.

With its extensive tidal areas, salt marshes, breeding grounds and resting areas for birds, the Wadden Sea is a highly sensitive habitat that is at high risk from the consequences of shipping accidents. However, it is not possible to protect this entire vast area (approximately 10,000 km²).
For effective contingency planning, it is therefore essential to identify the spatial and temporal focal points of vulnerability.

Source: The texts and some illustrations in the section on sensitivity mapping of the North Sea were taken from the GKSS's final report on this research topic from 2007.

First, it was necessary to map the spatial distribution of the subsystems in the intertidal zone of the Wadden Sea (areas that fall dry at low tide) with its different sediments and organism communities in the course of extensive field work.

All recorded parameters (characteristic data) were then subjected to an assessment model specially developed for sensitivity to oil spills and presented in corresponding sensitivity classes for all four seasons using a geographic information system (GIS).

Through continuous and intensive cooperation with users and other institutions, the staff at the Institute for Coastal Research succeeded in developing an operational monitoring system that forms an important basis for coastal management and can be extended to cover the entire German Bight in the future.

During data collection, the biologists involved were able to draw on an initial inventory of individual biotope types (habitats) compiled by GKSS between 1987 and 1992. A large proportion of the 5,000 stations identified at that time were revisited and their biological and sedimentological characteristics documented in standardised, computer-readable protocols.
Our own flyovers and other aerial and satellite image analyses provided valuable assistance in this regard, as ‘special features’ detectable by remote sensing could be directly located and verified during field mapping.
These labour-intensive field studies were supplemented by regular monitoring projects on the distribution of seaweed, mussel beds and salt marshes, thanks to intensive cooperation with the national park authorities in Hamburg, Schleswig-Holstein and Lower Saxony.

A temporal subdivision of the sensitivity of certain areas was achieved by taking into account the changing frequencies of breeding and resting birds over the course of the year, which were also taken from the monitoring programme of the national park authorities.

All recorded parameters were subjected to an assessment model specially developed for sensitivity to oil spills and presented in corresponding sensitivity classes for all four seasons using a geographic information system (GIS).

Automation of this assessment process using mathematical methods developed specifically at GKSS (auto-associative neural network, Treefit) will largely replace personal consultation with experts in future and enable the Central Command for Maritime Emergencies to use the ‘Sensitivity Mapping of the German Wadden Sea’ independently as an operational model within the framework of its VPS (Preventive Plan for Pollutant Accidents).

This application of the model is carried out annually using current input data and produces updated sensitivity maps of the North Sea for use in VPS.system.This application of the model is carried out annually using current input data and produces updated sensitivity maps of the North Sea for use in VPS.system.

Sensitivity Mapping of the Baltic Sea 2001-2003

In the event of shipwrecks at sea, all measures must be coordinated in order to achieve the best possible effectiveness.

The computer-based contingency plan for combating pollution accidents (VPS) already in place for the German North Sea and Baltic Sea region contains a wealth of data that supports rapid decision-making in the event of an accident.

Depending on the extent of an accident, it may be necessary to prioritise the protection and clean-up of certain coastal and marine areas. This prioritisation must be based on reliable data, including the biological sensitivity of coastal and marine areas.

That is why, on behalf of the five German coastal states,

all represented by Department 3 of the Central Command for Maritime Emergencies, a sensitivity mapping of the German Baltic Sea was carried out.

The aim of the mapping was to assess the German Baltic Sea region in terms of its ecological sensitivity to oil and to map and delineate areas of varying sensitivity.

The project management team first drew up a procedural concept, which included a proposal to separate land-based and sea-based processing in order to take sufficient account of the different conditions on shore and at sea.

In accordance with the procedural concept, the project was divided into the following phases:

  • Data review
  • Data preparation/collection
  • Development of an evaluation model
  • Evaluation of the collected data and
  • Integration into VPS.

In order to build on existing data, an extensive literature review was conducted during the data review process in administrations, institutes and companies on the assessment-relevant topics of macrozoobenthos, macrophytobenthos, water and coastal birds, fish spawning grounds and marine mammals in the German Baltic Sea region.

To compensate for the remaining data gaps in the areas of macrozoobenthos and macrophytobenthos, data was collected from the sea side.
The data collected in the shallow water area was incorporated into the mapping of the sea side biotope types, for which vertical aerial photographs of the Baltic Sea coastal area were otherwise preferred.

Another part of the data preparation involved defining shore types.
For the sensitivity mapping, the shore types already available in the VPS system were summarised in terms of ecological value and associated sensitivity, or supplemented, particularly in the lake area.
Subsequently, the land and sea-side shore species were ranked according to their sensitivity to oil pollution.

The following map shows the sampling points for macrozoobenthos used since 1990. Areas with insufficient data are marked with red dots.

An assessment model created specifically for evaluating sensitivities processes the collected and prepared initial data and converts it into four different sensitivity classes, ranging from low sensitivity to moderate and high sensitivity to extremely sensitive.

The assessment model calculates the respective sensitivities based on the occurrence of selected species for the individual thematic groups of macrozoobenthos, macrophytobenthos, birds and fish spawning grounds.

The individual results are weighted and combined to form an overall result. To ensure the plausibility of the results, two assessment periods were distinguished: autumn/winter and spring/summer.

This assessment model is launched annually with current data and generates updated sensitivity maps for use in VPS.system with each run.

VPS.sensi in the VPS.system

The results of the assessment models are converted annually into digital maps using updated data and integrated into the GIS of the VPS.system.

Each sensitivity class is represented by a specific colour: purple – extremely sensitive, red – highly sensitive, yellow – moderately sensitive, green – slightly sensitive.

The sensitivities determined are shown both for the riparian zone (coloured dotted lines) and for the sea areas (coloured areas), with the display showing either the current season or a season selected by the user.

These representations contain valuable information for prioritising any pollutant accident response and safety measures.

The criterion decisive for local sensitivity classification, whether sea-side or land-side, can be displayed as a point symbol in the area or on the shoreline:

In order to make the large amount of output data on which the sensitivity calculation was based and the detailed results of the evaluation models available to the user group with a professional interest, an additional VPS module entitled VPS.sensi was created.

However, since the use of the VPS.system programme for the purpose of hazardous substance accident response should not be complicated by an excessive amount of data and functionality that is not always required, VPS.sensi has been designed as a separate, switchable module in VPS.system.
The adjacent illustration shows the menu tree of the VPS.sensi module in the database menu of VPS.system, which is not yet fully expanded.

Leitfaden Schadstoffunfallbekämpfung (SUB)

Der VPS Leitfaden Schadstoffunfallbekämpfung ist eine über Jahrzehnte gewachsene Wissenssammlung der land- und seeseitigen Schadstoffunfallbekämpfung. Er wird federführend durch die mit dieser Thematik betrauten Fachbehörden gepflegt.
Der Leitfaden steht auf diesen Webseiten für berechtigte Nutzer im passwortgeschützten Service-Bereich als PDF-Datei zum Download zur Verfügung.

Wenn Sie in fachlich begründetem Interesse ebenfalls an einem Exemplar dieses PDF-Dokuments interessiert sind, wenden Sie sich bitte an diesen Kontakt:

Havariekommando Cuxhaven, Fachbereich 3 (Schadstoffunfallbekämpfung Küste): fb3@havariekommando.de

Die folgende Aufstellung zeigt das Inhaltsverzeichnis des VPS Leitfadens Schadstoffunfallbekämpfung, um dessen inhaltlichen Rahmen hier zu präsentieren.

1. Einleitung

2. Organisation der Schadstoffunfallbekämpfung
2.1 Nationale Vereinbarungen
2.1.1 Havariekommando Vereinbarung (HKV)
2.1.2 Vereinbarung über die Bekämpfung von Meeresverschmutzungen (BLV)
2.1.3 THW-Rahmenvereinbarung
2.1.4 Vereinbarung Bundesministerium der Verteidigung (BMVg)
2.1.5 Verwaltungsvereinbarung über das Maritime Sicherheitszentrum

2.2 Wasserrechtliche Vorschriften / Aufgaben und Zuständigkeiten
2.2.1 Aufgaben und Zuständigkeiten des Bundes
2.2.2 Aufgaben und Zuständigkeiten der Länder

2.3 Aufgabenbereiche und Arbeitsabläufe
2.3.1 Meldewege & Alarmierungen
2.3.2 Verwaltungsabläufe
2.3.3 Beweisführung & Beweismittel
2.3.4 Hinzuziehen von Sachkundigen bzw. Sachverständigen

2.4 Weitere Beteiligte
2.4.1 Firmen
2.4.2 Versicherungen
2.4.3 Sachverständige
2.4.4 Berufsgenossenschaften
2.4.5 Hilfsorganisationen
2.4.6 Spontanhelfende (Freiwillige)

2.5 Internationale Zusammenarbeit
2.5.1 Einrichtungen der Europäischen Union
2.5.2 Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen (SRÜ)

3. Schadstoffe
3.1 Mineralöl
3.1.1 Eigenschaften
3.1.2 Wechselwirkungen mit seiner Umgebung
3.1.3 Typische Wirkungen auf das Ökosystem

3.2 Andere CBRN-Gefahrstoffe
3.2.1 chemische Gefahrstoffe
3.2.2 biologische Gefahrstoffe
3.2.3 radiologische / nukleare Gefahrstoffe

4. Personaleinsatz (S 1)
4.1 Organisation des Personaleinsatzes
4.1.1 Sicherheitsmaßnahmen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz
4.1.2 Gefährdungsbeurteilung

4.2 persönliche Schutzausrüstung (PSA)
4.2.1 Stufenkonzept für den Ersteinsatz ohne det. Gefährdungsbeurteilung
4.2.2 Bausteinkonzept für den fortlaufenden Einsatz nach det. Gefährdungsbeurteilung

4.3 Einsatzmaßnahmen
4.3.1 Handlungshinweise für besondere Gefahrenlagen (Worst-Case-Szenario)
4.3.2 Unterweisung
4.3.3 Einsatz- und Tragezeiten
4.3.4 Schichtplanung
4.3.5 Kennzeichnung und Überwachung

4.4 Arbeitskräftebedarf

5. Lage (S 2)
5.1 Erkundung
5.1.1 Erkundungsauftrag
5.1.2 Hilfsmittel
5.1.3 Erfassungsbogen Ölverschmutzungen
5.1.4 Mengenbestimmung treibenden Öls
5.1.5 Schätzen von Ölschichtstärken
5.1.6 Erste Beobachtung einer Ufer-/Küstenverschmutzung
5.1.7 Lufterkundung
5.1.8 Landseitige Erkundung
5.1.9 Seeseitige Erkundung
5.1.10 Aussehen des Öls auf dem Wasser
5.1.11 Fotografieren einer Ölverunreinigung
5.1.12 Probennahme

5.2 Gefahren an der Einsatzstelle

5.3 Einsatzdokumentation

6. Einsatz (S 3)
6.1 Einsatztaktik
6.1.1 Führungsvorgang
6.1.2 Allgemeines
6.1.3 Beschreibung der Einsatz- und Bekämpfungstaktik
6.1.4 Besonderheiten Nordsee
6.1.5 Besonderheiten Ostsee
6.1.6 Besonderheiten Fließgewässer
6.1.7 Beendigung von Reinigungsoperationen (how clean is clean)

6.2 Technischer Berater Öl

6.3 Einflussfaktoren auf die Bekämpfung
6.3.1 Das ausgetretene Produkt
6.3.2 Umweltbedingungen
6.3.3 Logistische Einschränkungen
6.3.4 Wasserkörper

6.4 Auswahl der Ölbekämpfungsstrategie - Grundsätzliche Vorgehensweise
6.4.1 Der Entscheidungsprozess
6.4.2 Bekämpfungsziele
6.4.3 Durchführbarkeit und 'Netto-Nutzen’

6.5 Ölunfallbekämpfung
6.5.1 Schiffsgebundene Bekämpfungsmaßnahmen
6.5.2 Abgesunkenes Öl
6.5.3 Küstenbekämpfungsmaßnahmen
6.5.4 Nichts tun und beobachten
6.5.5 Manuelle Entfernung
6.5.6 Aufnehmen mit Absorbentmaterialien
6.5.7 Treibselentfernung
6.5.8 Entfernen von Öl aus dem Substrat durch Sammeln in Gräben
6.5.9 Entfernung des verunreinigten Sedimentes
6.5.10 Abwaschen (Kaltwasser)
6.5.11 Niederdruckspülung
6.5.12 Hochdruckspülung (Kaltwasser)
6.5.13 Hochdruckspülung (Warmwasser)
6.5.14 Hochdruckspülung (Heißwasser)
6.5.15 Sandstrahlen (Slurry Sand Blasting)
6.5.16 Absaugung (Vakuum)
6.5.17 Sediment Bearbeitung
6.5.18 Sediment Entfernung, Reinigung und Wiedereinbringen
6.5.19 Entfernung von Pflanzen
6.5.20 Manuelles Schneiden von veröltem Schilf
6.5.21 Bekämpfungsvorschläge für die Uferarten
6.5.22 Bekämpfung von Öl in Eis und Schnee
6.5.23 Verhalten von Öl im Eis
6.5.24 Alternative Bekämpfungsmaßnahmen

6.6 Schutz der Tierwelt
6.6.1 Tiere vom Öl fernhalten
6.6.2 Verölte Tiere retten
6.6.3 Schutz von Meeressäugetieren
6.6.4 Sammeln toter Tiere

6.7 Bekämpfung anderer CBRN-Gefahrstoffe
6.7.1 Grundsätze
6.7.2 Einsatzvorplanung und Einsatzvorbereitung
6.7.3 Lagefeststellung
6.7.4 Lagebeurteilung
6.7.5 Einsatzmaßnahmen
6.7.6 Einsatzdurchführung

6.8 Dekontamination
6.8.1 Allgemeine Grundsätze für alle CBRN-Gefahrstoffe
6.8.2 Dekontamination bei der Ölschadenbekämpfung

7. Logistik (S 4)
7.1 Logistik

7.2 Berechnung des Logistikbedarfes

7.3 Bereitstellungsraum
7.3.1 Bereitstelungsraum (BR-500)
7.3.2 Fachzug Logistik

7.4 Geräte und Mittel für die Bekämpfung von Ölunfällen
7.4.1 Ölsperren
7.4.2 Skimmer
7.4.3 Pumpen
7.4.4 Sorbierende Materialien

7.5 Entsorgung aufgenommener Schadstoffe
7.5.1 Minimierung von Abfall
7.5.2 Lagerung im Einsatzraum

8. Unterrichtung der Öffentlichkeit (S 5)
8.1 Öffentlichkeitsarbeit/ Bevölkerungsinformation

8.2 Medienarbeit
8.2.1 Auskünfte und Mitteilungen
8.2.2 Vor Ort

9. Information & Kommunikation (S 6)
9.1 Aufgaben

9.2 Telekommunikationseinsatz (TK-Einsatz)
9.2.1 Planung der Telekommunikation
9.2.2 Einzelaufgaben

9.3 Fernmeldeführung

9.4 Einsatzgrundsätze

9.5 Telekommunikationsstruktur

9.6 Telekommunikationsmittel
9.6.1 Festnetz
9.6.2 Mobilnetz
9.6.3 Temporäre Netze
9.6.4 Feldtelefon, AWITEL
9.6.5 BOS-Funk
9.6.6 Digitalfunk
9.6.7 Analogfunk
9.6.8 UKW-Seefunk
9.6.9 UKW-Flugfunk
9.6.10 Betriebsfunk
9.6.11 Jedermannfunk

9.7 Planung des Telekommunikationseinsatzes

9.8 Telekommunikationsunterlagen

10. Anhang

11. Literaturverzeichnis

Service

Service-Bereich starten

Informationen, Downloads und Schulungsangebote für VPS-system Anwenderinnen und Anwender im passwortgeschützten Service-Bereich:

Service-Bereich starten

Informationen über mögliche Datenlieferungen aus dem VPS.system an berechtigt interessierte Dritte.
Informieren Sie sich bei Interesse bitte im folgenden Abschnitt:

Eine Funktion des VorsorgePlanes Schadstoffunfallbekämpfung (VPS) besteht in der Sammlung, Speicherung und Präsentation von Informationen, die während der Prävention und der Bekämpfung von Schadstoffunfällen notwendig oder ergänzend von Nutzen sind. Diese Informationen können unter Umständen auch für Dritte von Nutzen sein. In diesem Abschnitt erfahren Sie mehr darüber, welche Daten berechtigt interessierten Dritten zur Verfügung stehen und wie Sie diese Daten erhalten können.

Alphanumerische Daten

Alphanumerische Daten beschreiben in einem breiten Spektrum die Eigenschaften von Küstenabschnitten, Geräten, Fahrzeugen, Schiffen, Alarmplänen, Offshore-Einrichtungen usw.
Diese Daten werden in den VPS-Datenbanken gespeichert.
Alphanumerische Daten liegen als Datenbanktabellen vor. Sie können als SQLite-Datenbank, im MS EXCEL-Format oder als CSV (Character Separated Values) zur Verfügung gestellt werden.

Fachliche Geodaten

Fachliche Geodaten liefern bekämpfungs- und rettungsrelevante Informationen im gesamten Küstenbereich. Geodaten werden vorwiegend als ESRI-Shapefiles im Koordinatensystem ETRS89 in VPS gespeichert. Der überwiegenden Teil dieser Geodaten wurde in einer großen Datensammlung in den Jahren 2000/2001 entlang 4.200 km deutscher Nord- und Ostseeküsten erfasst und unterliegt einer laufenden Aktualisierung.

Geodaten der Sensitivitätskartierungen

Nach umfangreichen Datensichtungen in Verwaltungen, Institutionen, Firmen und eigener Datenerhebung wurden und werden mithilfe eigens entwickelter Bewertungsmodelle die Sensitivitätsklassen für die deutschen Küstenbereiche ermittelt. Über spezielle ESRI Shapefiles werden die gesamten Erfassungsdaten der Sensitivitätskartierungen sowie die Ergebnisdaten der Bewertungsmodelle für Nord- und Ostsee zur Verfügung gestellt.

Geodaten der Datenbanken

Ein Teil der alphanumerischen Daten der Datenbanken in VPS.system (Standorte, Infrastruktur Rettung, Nutzungsarten, Bauwerke, Offshore Infrastruktur) sind georeferenziert, d.h. ihre Koordinaten wurden gespeichert. Damit wird die Anzeige dieser Daten im GIS ermöglicht.

Bilddaten

Die Fotodokumentation mit ihren mehr als 13.000 digitalen Schrägluftfotos ermöglicht eine schnelle Einschätzung der örtlichen Verhältnisse. Die Schrägluftfotos werden in einer speziellen Methodik so hergestellt, dass sie den Seebereich vor der Uferlinie, die Uferlinie und einen Teil des Hinterlands auf eine Lange von ca. 500m pro Foto abbilden (siehe Beispiel auf dieser VPS-Webseite).
Da die Fotos sich im Randbereich überschneiden, entsteht eine komplette fotografische Abbildung der gesamten deutschen Küste im für VPS.system relevanten Küstenbereich.
Diese Fotos werden aller 5 Jahre neu erstellt, es liegen also die Fotos aus den Befliegungen 1998/99, 2005, 2010, 2015, 2020 und 2025 in einer Auflösung bis zu 15 MPix vor.
Seit 2010 sind die Fotos selbst auch mit einer Georeferenzierung versehen. Darüber hinaus sind alle Fotos an der offiziellen Küstenkilometrierung orientiert und können auch darüber verortet werden.

Beantragung

Berechtigt interessierten Dritten kann ein Teil der VPS-Daten zur Verfügung gestellt werden. Die Nutzung von VPS-Daten muss bei der vertretenden Behörde der Partnergemeinschaft "Bekämpfung von Meeresverschmutzungen" beantragt werden:

Ministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein
Abteilung V4 Wasserwirtschaft, Boden- und Küstenschutz
Herr Thomas Baumann
Mercatorstraße 3
24106 Kiel

Kontakt:
Telefon: +49 (0)431 988 7275
E-Mail:vorsitz@vps-web.de


Aus einem formlosen Antrag sollte hervorgehen
- wer
- welche Daten
- zu welchem Zweck benötigt.

Nach Genehmigung werden Ihnen die Daten durch einen beauftragten Dritten zur Verfügung gestellt.

Die Datenbereitstellung ist bei begründetem fachlichen und öffentlichen Interesse grundsätzlich kostenfrei.
Die vom Besteller zu tragenden Kosten ergeben sich in diesem Fall lediglich aus dem für die Datenbereitstellung und evtl. Datenaufbereitungen notwendigen Arbeitsaufwand.

Die Feststellung eines berechtigten interesses an den VPS-Daten sowie die Genehmigung ihrer Nutzung obliegt allein der Arbeitsgemeinschaft Vorsorgeplanung Schadstoffunfallbekämpfung der Deutschen Küstenländer und des Bundes. Diese regelt weiterhin im Einzelfall das jeweils geltende Nutzungsrecht des Bestellers für die überlassenen Daten.
Grundsätzlich bleibt das Urheberrecht an VPS-Daten immer bei der Arbeitsgemeinschaft Vorsorgeplanung Schadstoffunfallbekämpfung der Deutschen Küstenländer und des Bundes.

Impressum und Datenschutzerklärung

Angaben gemäß § 5 TMG:
Arbeitsgemeinschaft Vorsorgeplanung Schadstoffunfallbekämpfung der Deutschen Küstenländer und des Bundes
c/o Ministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein
Abteilung V 4 Wasserwirtschaft, Boden- und Küstenschutz
Referat Wassergefahrenmanagement
Herr Thomas Baumann
Mercatorstraße 3
24106 Kiel

Kontakt:
Telefon: +49 (0)431 988 7275
eMail: vorsitz@vps-web.de


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Webdesign und Realisierung:
Dr. Michael Reichert, planiglobe GmbH
eMail: entwickler@vps-web.de

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Quelle der Vorlage: www.e-recht24.de